Aktuelles



Eigentlich wollte ich mich auf meinen geschichtlichen Seiten nicht zu aktuellen Themen äußern. Es gibt jedoch so vieles, über das man sich Gedanken machen kann.






    Mittwoch, der 03.07.2019:

    Da ist mir gestern doch fast die Sonnenbrille von der Nase gefallen, als ich die Nachricht hörte, dass EU- Ratspräsident Donald Tusk die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als neue Kommissions- also EU-Präsidentin vorgestellt hat. Die unglückliche Bundesministerin soll nun den höchsten EU-Posten erhalten?

    Für meinen persönlichen Geschmack ist das der Höhepunkt der unlauteren Pöstchen-Schieberei in der Brüsseler Bürokratie. Was wurde uns vor der Europawahl von den Spitzenkandidaten erzählt, in wie vielen Rededuellen standen sich die Aspiranten der wichtigsten Ämter gegenüber, in welch hohen Tönen wurde die Wichtigkeit dieser „Schicksalswahl für Europa“ bekräftigt? Was war es wert? Nichts!

    Es war alles nur Theater, es war alles nur Show. Dies hat sehr wenig mit Demokratie zu tun. Die Brüsseler Spitzen-Europäer sollten sich nicht über weiter schwindendes Vertrauen in die Institutionen der EU wundern. Dass übrigens gerade die Visegrad-Staaten dieser deutschen Personalie ebenfalls zugestimmt haben, würde ich als heftigen Sinn für Humor mit viel Sarkasmus werten.

    Selbstverständlich kommen nun sämtliche deutsche Berühmtheiten der Opposition und auch Teile der Koalition ans Licht, um mit Kritik an diesem Vorgehen nicht zu sparen. Jedoch sollten Sie, sehr geehrter Herr Schulz, nicht allzu laut über den EU-Postenpoker schimpfen.

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    Freitag, der 22.03.2019:

    Mein Leserbrief zum Kommentar „Anecken erwünscht“ von Ellen Hasenkamp im Teckbote vom 16.03.2019, veröffentlicht am 19.03.2019:

    Sie schreiben, es sei gut, wenn die jungen Klimademonstranten aneckten, es würde schließlich über die "Fridays for Future" in der Öffentlichkeit gestritten. So weit so richtig. Vielleicht sollten sich die vielen Schülerdemonstranten aber auch darüber klar werden, was die Umsetzung ihrer lauten Forderungen für sie persönlich bedeuten könnte.

    Nämlich vielleicht der Verzicht auf das Smartphone, oder die Kürzung des Taschengeldes, wegen weiter steigender Strompreise. Vielleicht auch der Verlust des Arbeitsplatzes eines Elternteils. Ich wage doch ernsthaft zu bezweifeln, dass die unschönen Nebenfolgen dieses "Jetzt und Sofort" auch gesehen werden. Die Forderung, Kohlekraftwerke doch noch früher abzuschalten, mag schön klingen, sie ist jedoch naiv – "kindlich naiv" könnte man sagen.

    Ebenso kindlich naiv scheint mir die Reaktion vieler politisch Aktiven - auch in der Medienwelt, die da bejubeln, dass die Jugend eben doch politisch sei (und Schule schwänzt) und sogleich die Forderung nachschieben, schon ab dem Alter von 16 Jahren wählen zu dürfen.

    Ich muss wirklich den Kopf schütteln über die Infantilität einiger Teile der Gesellschaft. Und ganz deutlich: Meinen Kindern würde und werde ich die Teilnahme an Demonstrationen während der Schulzeit verbieten.

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    Samstag, der 02.02.2019:

    Mein Leserbrief zum Kommentar „Das Land wird sich ändern“ von Stefan Kegel im Teckbote vom 26.01.2019, veröffentlicht am 02.02.2019:

    Ja, das Land wird sich ändern – nur wie?

    Sehr geehrter Herr Kegel, wie sehr viele Ihrer Kollegen auch, vermischen Sie in Ihrem Kommentar zum Bevölkerungswachstum mit Ihren beiden Varianten „Migration“ oder „keine Migration“, die Einwanderung von benötigten Fachkräften mit der Migration von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns geflüchtet sind. Wie Sie sicher wissen, gibt es mit Blick auf den Arbeitsmarkt einen Unterschied zwischen „eingeladenen Fachkräften“ und Menschen, die zu uns flüchten. Wie sich seit drei Jahren zeigt, sind viele in Deutschland angekommene Menschen – wenn überhaupt – nur mit großen Anstrengungen in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Leider werden diese Menschen somit auf absehbare Zeit auch nicht dabei helfen, unsere demografischen Probleme zu lösen. Wirkliche Fachkräfte sind hingegen viel schneller am Arbeitsmarkt zu integrieren.

    Wenn wir den Mut haben, klare Anforderungen zu definieren, was wir von Einwanderern erwarten und welche Qualifikationen bei uns benötigt werden, dann wird Migration auch lohnend im Sinne von Mehrwert für unser Gesellschaftssystem. Dann kann auch eine Integration von Menschen gelingen, die vor Krieg zu uns geflüchtet sind, Stichwort „Spurwechsel“. Dazu gehört aber auch, zwischen Asylsuchenden und ausländischen Fachkräften zu trennen. Leider tappen wir nur allzu leicht in die „Diskriminierungsfalle“, wenn wir von Anforderungen sprechen, die wir an Einwanderer haben. Hierin besteht auch Ihre Aufgabe, Herr Kegel.

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    Dienstag, der 01.01.2019:

    Der Kameruner Alassa M. (LEA Ellwangen) ist zurück in Deutschland. Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern nach Italien?

    Liebe Frau Bundeskanzlerin, bitte unterlassen Sie diesen Irrsinn und bitte hören Sie vor allem auf, uns von „Abschiebungen“ in EU-Länder zu erzählen. Diese Personen reisen - wie in diesem Fall auch - wenige Tage später über die offenen Schengen-Grenzen wieder nach Deutschland ein - und begehren erneut Asyl. Abschiebungen innerhalb des EU-Schengenraums sind keine Abschiebungen, sie sind teurer Unsinn. Wenn, dann müssen abgelehnte Asylbewerber in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Und dann dürfen diese Personen auch nicht mehr ins Land bzw. in die EU einreisen.

    Sie, werte Politiker, nutzen hier das Unwissen vieler Bürger aus, man könnte auch sagen, Sie belügen uns! Wie wäre es mit einem Vorsatz fürs neue Jahr?

    In diesem konkreten Fall möchte ich nicht verhehlen, dass die Rückkehr eines abgelehnten Asylbewerbers, der zumindest mitverantwortlich ist für den teuersten Polizeieinsatz in der Geschichte Ellwangens, bei mir nur Kopfschütteln verursacht. Diese Person hält sich zu Unrecht in Deutschland auf, wenn man unterstellt, dass sich an der persönlichen Gefährdungssituation in Italien (!) in den letzten Monaten nichts verändert hat.

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    Freitag, der 09.03.2018:

    Heiko Maas als Außenminister? Heiko Maas? Man erholt sich gerade von Martin Schulz und jetzt das! Der politisch korrekte, oberlehrerhafte, durchsetzungsstarke Heiko Maas? Er wird sich als Außenminister zum Beispiel mit den Amerikaner sicher gut verstehen. Eine wirklich gute Wahl!

    Und Ursula von der Leyen hat, so war zu lesen, für die Nachfolge Angela Merkels das Vertrauen der CDU durch Fehler als Ministerin verloren. Deshalb ist Annegret Kramp-Karrenbauer an ihr vorbeigezogen.

    Aha! Sie hat also das Vertrauen in der Union verloren. Um aber weiterhin Ministerin des Ressorts zu sein, in dem die Fehler gemacht wurden, reicht das Vertrauen noch. Sehr schön.

    Meine Vorstellungen von einem geeigneten Bewerber auf ein Ministeramt sind wahrscheinlich zu naiv. Fachwissen ist womöglich überhaupt nicht notwendig. Es geht stattdessen um Posten für Strippenzieher und Günstlinge und natürlich um die Quote.

    Sehr geehrte Kabinettsmitglieder, das ärgert uns!

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    Samstag, der 17.02.2018:

    Da hat man gerade seinen Gedanken zu Ende gebracht und schon sind Sie, Herr Schulz, wieder verschwunden. Mit Pauken und Trompeten vergeigt. Sie haben Ihrer Partei wahrlich keinen Gefallen getan. Oder hat sich Ihre Partei mit Ihrer 100-Prozent-Wahl etwa selbst schon keinen Gefallen getan? Naja, egal.

    Es gibt zum Glück sofort neue Themen, die die Nachrichtenwelt beherschen. Der neueste Ausbruch einer wahren Gefühlsorgie ist "Das Wunder von Silivri" (Teckbote von heute). Herr Yücel, Sie sind frei! Die Freude ist riesig. Warum eigentlich? Weil Sie unschuldig im Gefängnis saßen - wie sehr viele andere auch? Weil Sie als Journalist an Ihrer Arbeit gehindert wurden? Weil Sie als Deutscher in der Türkei inhaftiert waren - oder als Türke? Oder ist am Ende doch wieder alles nur Politik?

    War Ihnen eigentlich nicht klar, dass Sie sich in Gefahr begeben, wenn Sie in die derzeitige Türkei reisen? Das war doch Absicht, oder? Profitieren Sie am Ende sogar noch davon? Wer weiß. Jedenfalls freuen wir uns alle riesig: Das Wunder von Silivri.

    Danke.

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    Mittwoch, der 07.02.2018:

    Sehr geehrter Martin Schulz,

    zu Ihrem neuen Amt als Außenminister im Kabinett Merkel IV gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen. Ich freue mich, dass Sie es sich noch einmal überlegt haben und zukünftig unser Land in der Welt repräsentieren werden. Es sollte mehr Politiker Ihres Formates geben, deren Wort Gewicht hat. Sie tragen durch Ihr Tun dazu bei, dass Politikverdrossenheit abnimmt, Sie treiben die Wähler an die Wahlurnen. Vielleicht werden nicht alle Wähler ihr Kreuzchen bei Ihrer Partei machen, aber wenigstens wählen sie.

    Danke.

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